Annika Mährle

Faszien

Faszien und OSTEOPATHIE

Faszien sind das Bindegewebe unsere Körpers. Erst seit kurzem rücken die Faszien mehr in den Fokus.

In der Osteopathie sind die Faszien schon lange ein wichtiger Bestandteil.

 

Das Netz

Die Faszien verbinden im Körper alles miteinander. Es ist ein wie ein großes Netz, dass sich in alle Richtungen erstreckt. Gleich wie ein  Schienennetz, welches sich über das ganze Land verteilt.  Dieses Netz bietet Halt und Elastizität. Genau betrachtet ist ALLES im Körper Bindegewebe, auch Knochen. Faszien sind beweglich, so wie die Weichen, die gestellt werden können. Diese Infrastruktur gehört gepflegt und gewartet. So können wir dauerhaft und nachhaltig von ihnen Gebrauch machen.

 

Die Baustelle

Liegen Verbindungen brach, ist der Körper in der Lage Umleitungen zu finden. Das verbraucht allerdings mehr Energie. Ist der Körper aber nicht mehr im Stande zu Kompensieren und Umleitungen zu finden, wird die Notbremse gezogen und Schmerz entsteht. Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers um uns mitzuteilen, dass es ein Problem gibt. Allerdings ist es meist so, dass der Ort des auftretenden Schmerzes nicht die gleiche Stelle ist wie die Blockade, das Problem, die kaputte Weiche selbst.

 

Der freie Fluss

Das Schienennetz des Körpers wird durch die Behandlung befreit und eine ungehinderte Zirkulation des Stoffwechsels ist möglich. Die Durchblutung des Körpers wird gewährleistet und dadurch auch seine ausreichende Versorgung. Abfallprodukte des Stoffwechsels können ebenfalls leichter vom Körper entsorgt werden. Wir fühlen uns vitaler und gesünder.

 

Wie?

Durch  osteopathische Techniken werden Faszien behandelt und mobilisiert. Mit Yoga und der Vacuummassage wird das Fasziensystem zusätzlich mobilisiert und gedehnt .

 

"Des Menschen Seele, mit all ihren Strömen voll des reinen, lebendigen Wassers, scheint in den Faszien des Körpers zu wohnen."

(Andrew. T. Still)